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Aktuelles

Maßnahmen gegen die Saatkrähen in Rees

Sehr geehrter Bürgermeister Hense,

die unzufriedenstellende Situation und die mangelnden Lösungsmöglichkeiten bezüglich der Saatkrähenpopulation in Rees und seinen Ortsteilen beschäftigen die Reeserinnen und Reeser sowie die Politik seit längerem. Die Saatkrähen stellen mittlerweile auch in Haldern ein größeres Problem dar. Eine Bürgerinitiative bzw. Unterschriftensammlung, die aktuell durchgeführt wird, macht dies deutlich.

Wir wünschen uns konkrete und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen statt kostenintensiver Konzepte und bitten daher um Prüfung, ob die folgenden Lösungsansätze – sofern nicht bereits geschehen und rechtlich zulässig – verfolgt werden können:

  • Kappung der Bäume und Schutz vor Wieder- bzw. Neuansiedlung durch Einhausung mit Netzen
  • Neugestaltung der betroffenen Gebiete durch Fällung und Neuanpflanzung von Bäumen, die in der Regel nicht besiedelt werden
  • Einsatz von Falknern (z. B. mit Bussarden) zur Vergrämung
  • Einsatz von Vogelscheuchendrachen (Falkenimitationen)
  • Attrappen (Greifvögel etc.)
  • Optische Reflektoren (Spiegel, Bänder etc.)
  • Akustische Vergrämung, zum Beispiel durch ein fernsteuerbares System („BirdGuard“) oder Ultraschallgeräte
  • KI-gestützte Anlagen, die Warnlaute der Saatkrähen imitieren
  • Automatische Lasergeräte

Uns ist bewusst, dass einzelne Maßnahmen erfahrungsgemäß nur eine begrenzte Wirkung entfalten. Dennoch sollten sichtbare Maßnahmen identifiziert und umgesetzt werden, um die Situation für die Reeserinnen und Reeser zu verbessern. 

Ferner sollte in diesem Zusammenhang ein Meldeportal für neue Ausweichstandorte eingerichtet werden.
Wir bitten um eine kurze Rückmeldung und bedanken uns im Voraus für Ihre Auskunft.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Becker